Losung des Tages:

Montag, 24.09.2018

Der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände.

5.Mose 30,9

Gott ist`s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Philipper 2,13

© Evangelische Brüder-Unität–Herrnhuter Brüdergemeine
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Herzlich Willkommen

Aktuelle Meldungen:

  1. Am Freitag um 18.00 Uhr läuten an vielen Orten Europas 15 Minuten die Glocken anlässlich des UN Welttages des Friedens. In diesem Jahr werden wir an das Ende des 1. Weltkrieges und den 30jährigen Krieg erinnert. In Truchtelfingen findet dann um 18.15 Uhr ein kurzes Friedensgebet statt, zu dem wir sie herzlich einladen.

 

Die Youngsters sind zurück !

Am Samstag, 29. September machen wir uns auf die Suche nach Mister X !

Dazu müssen Beweise gesammelt und ausgewertet werden, Rätsel gelöst und auf Verbrecherjagd gegangen werden.

Dazu brauchen wir Spürnasen im Alter von 9-13 Jahren

Samstag, 29. September um 10 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Truchtelfingen

Bitte anmelden im Pfarramt!

Bei der Aktion Gratishilfe geht es ganz einfach darum, Mitmenschen aus Truchtelfingen etwas Gutes zu tun. Die Helfer bieten ihre Unterstützung gratis an und bedingungslos.

Das Angebot der Gratishilfe umfasst beispielsweise Gartenarbeitenm, kleinere Installationen und Reparaturen, Reinigungsarbeiten, Hausarbeiten, Beratungen, Ämterbegleitung, Spaziergänge, Fahrdienste, Transport und Kinderbetreuung. Die Helfer gehen davon aus, dass eventuell benötigtes Material zu Verfügung gestellt wird und die Arbeit nicht länger als 3 Stunden dauert.

Koordinationsbüro ab 12. September:

werktags von 10-12 Uhr und 17-19 Uhr, Tel. 07432 12303 /Fiedler

Bitte melden Sie sich hier, wenn Sie Hilfe in Anspruch nehmen möchten.

Können Sie sich vorstellen, ein paar Stunden bei der Aktion Gratishilfe mitzuhelfen? Dann wenden Sie sich bitte an das Pfarramt und teilen Sie uns mit, an welchen Tagen Sie mitmachen können: 07432 5136


Gelungener Hüttengottesdienst – in diesem Jahr sogar mit Jubiläum

Ein strahlender Spätsommertag lockte eine stattliche Anzahl Gemeindeglieder zum längst zur guten Tradition gewordenen Gottesdienst im Grünen bei der Truchtelfinger Hütte am letzten Sonntag der Sommerferien; in diesem Jahr am 9. September (15. Sonntag nach Trinitatis). Zu diesem warmen Spätsommertag passte das Eingangslied „Die güldne Sonne“ (EG 449,1-4). Der Truchtelfinger Posaunenchor unter der Leitung von Willy Schneider begleitete dieses Lied sowie die übrigen in gewohnt bewährter Weise.

Schriftlesung (aus Matthäus 6) und Predigt (zu Psalm 146) waren aufeinander abgestimmt. Die Worte Jesu wenden sich gegen den Sorgengeist, während der Psalmbeter Gottes ewige Treue lobt. Der Psalm 146 gehört zu den fünf Psalmen am Ende des Psalmbuches, die in das Gotteslob einstimmen. Pfarrer Christoph Grosse machte deutlich, dass der Psalm 146 Beispiele nenne, an denen sich Gottes Treue zeige. Da werde ein Gott gelobt, der bei den Menschen ist; ein Gott, der denen die Hand hinstrecke, die keine Hoffnung mehr haben, damit sie wieder Hoffnung bekämen. Der Psalmbeter rede so, weil er so Gott erlebt habe. An uns sei es, das weiter zu erzählen, was wir mit Gott erlebt haben, damit die Menschen die Botschaft von dem hören, der sich uns zuwendet.

Nach der Predigt sang die Freiluftgemeinde das Lied „Du meine Seele singe“ von Paul Gerhardt, welches den Psalm 146 aufnimmt (EG 302,1.2.8). Nach dem Fürbittengebet, dem gemeinsamen Vaterunser und dem Schlusslied „Geh unter der Gnade“ (EG 543,1-3) richtete Frau Weber ein kurzes Grußwort an die Gemeinde. Sie konnte auf ein Jubiläum verweisen: Seit 50 Jahren kommt sie in jedem Jahr mit heranwachsenden Mädchen, die sich in einem Programm der eva (Evangelische Gesellschaft, Stuttgart) befinden zu einer Hüttenfreizeit. Sie bedankte sich dafür, dass dies immer möglich war. Für die gute Durchführung des diesjährigen Gottesdienstes bei der Truchtelfinger Hütte galt, wie auch in den Vorjahren, ein großer Dank dem Hüttenteam.

Nach einer kurzen „Umbaupause“ – Tische mussten gestellt werden – ging es zum „gemütlichen Teil“. Das Hüttenteam bot Deftiges vom Grill an, und das Kindergartenteam Rossental Kaffee und Kuchen. Noch recht lange saß man an den Tischen zusammen. Es war – wieder einmal – ein gelungener Gottesdienst im Grünen am Ende der Sommerferien.

Walter Rominger, Ebingen

 

SOLI DEO GLORIA – Dankgottesdienst zur Goldenen Hochzeit von Hermann und Rosmarie Schick

Wahrlich, das war weitaus mehr als ein fulminanter Gottesdienst, weit eher ein von überschwänglicher Dankbarkeit gekennzeichneter, der anlässlich der Goldenen Hochzeit von Hermann und Rosmarie Schick, geb. Lindegger, am vorgerückten Vormittag des vergangenen Samstags (8. September) stattfand. Freilich, es war Dankbarkeit in zweifacher Hinsicht. Zum einen gebührt Dank dem Jubelpaar für seine jahrzehntelange unermüdliche Arbeit in der Kirchengemeinde Truchtelfingen, vornehmlich in der Altenarbeit und noch mehr in der Kirchenmusik: Hermann Schick spielt seit Jahrzehnten im Posaunenchor und ist als Organist tätig; überdies ist er im Kirchenbezirk als Lektor unterwegs; zusammen mit seiner Frau Rosmarie war er jahrelang für den monatlichen Altennachmittag mit verantwortlich. Dass ein Kirchenchor unter der Leitung von Bezirkskantor Ehni sang, dieser an der Orgel zusammen mit der Flötistin Frau Paulus, musizierte, der Posaunenchor spielte und der sicher vielbeschäftigte Dekan Wiedmann aus Balingen unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern weilte, das drückt doch unmissverständlich die große Wertschätzung und Dankbarkeit den Eheleuten Schick gegenüber aus. Wie die Eheleute Schick ihren Gottesdienst anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit verstanden wissen wollen, das erhellt aus dem Deckblatt des von ihnen entworfenen Liedblattes: „SOLI DEO GLORIA Dank-Gottesdienst …“: als ihren großen Dank Gott gegenüber. So waren denn auch die Lieder ausgewählt, die von der Gemeinde abwechselnd mit dem Chor, teils mit Orgelbegleitung und teils mit Begleitung durch den Posaunenchor gesungen wurden: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ (EG 317), „Großer Gott, wir loben dich“ (EG 331), wobei auch der mahnende Ton nicht fehlte: „Herr, gib uns Augen, die den Nachbarn sehn“ und schließlich als Schlusslied: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (EG 147), welches den Blick auf die Ewigkeit lenkt, die für Christen jedoch eine im himmlischen „Freudensaal“ ist.

Pfarrer Christoph Grosse erinnerte in seiner Predigt an die Trauung des Jubelpaares durch Pfarrer Rudolf Funk, damals auf der Burg Hohenzollern, zwei Tage von der berufsbedingten Ausreise des jungen Paares für einige Jahre nach Israel. Anschließend folgten ein paar Jahre in Kanada, wo auch die drei Kinder geboren wurden. Seit 39 Jahren sind sie nun wieder in Truchtelfingen. Der Denkspruch zur kirchlichen Trauung war: „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens gegen“ (Offenbarung 2,10b). Wir dürften Gott gegenüber Treue halten, weil darüber die Verheißung des Segens stehe. Damit das Leben gelinge, sei das Entscheidende Gottes Treue zu uns. Im Glauben geerdet zu sein, das brauchten wir zum Leben. Die Krone zu erhalten, das sei das Ziel unseres Lebens. Wir könnten darauf vertrauen, dass Gott treu ist und er es wohl machen werde.

Die Eheleute Hermann und Rosmarie Schick empfingen noch einmal wie vor 50 Jahren Gottes Segen durch Pfarrer Christoph Grosse. Er übergab dem Jubelpaar die von Landesbischof D. July unterzeichnete Urkunde.

Nach einem Zwischenspiel durch den Posaunenchor trugen beim Fürbittengebet Angehörige der Eheleute Schick die einzelnen Gebetsbitten vor.

Ein jeder derer, die mit dem Jubelpaar den Dank-Gottesdienst zur Goldenen Hochzeit feierte, erhielt von einem der vier Enkel am Ausgang einen nahrhaften, süßen Gruß mit: eine Tafel Schweizer Schokolade. Das ist symbolträchtig, stammt doch Rosmarie Schick aus der Schweiz und leben zwei ihrer Kinder und zwei Enkelkinder in der Schweiz.

Walter Rominger, Ebingen