Losung des Tages:

Montag, 25.03.2019

Dein Volk spricht: »Der HERR handelt nicht recht«, während doch sie nicht recht handeln.

Hesekiel 33,17

Jesus spricht: Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

Johannes 14,15

© Evangelische Brüder-Unität–Herrnhuter Brüdergemeine
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Aktuelle Meldungen:

Passionsandachten

Während der kommenden Wochen lädt die evangelische Kirchengemeinde Truchtelfingen jeden Freitag zur Passionsandacht ein. Fortlaufende Texte aus der Passionsgeschichte nach dem Matthäusevangelium, Stille, alte und neue Passionslieder wechseln sich ab.  

Die erste Passionsandacht ist am Freitag, 15. März. Beginn ist um 19.00 Uhr in der Galluskirche. Die weiteren Termine sind: 22. März, 29. März, 5. April und 12. April.

Für den Kindergarten Gänsbach (Ganztageseinrichtung) suchen wir ab dem neuen KiGa Jahr 2019/2020

eine/n  Erzieher/in (m,w,d)  zu 100 %

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 Wenn Sie Freude an der Arbeit mit Kindern haben und gerne im Team arbeiten, sich mit unserem kirchlichen Bildungsauftrag identifizieren und evangelisch sind, dann sind Sie bei uns richtig.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens 25.03.2019 unter Angabe Ihrer Konfession an die Evangelische Kirchenpflege Truchtelfingen, Tannenbergstr. 48, 72461 Albstadt

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden begrüßt.

Informationen erhalten Sie bei Kirchenpflegerin Carmen Essigbeck, Tel. 07432/4131

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen der Gruppen und Kreise finden Sie unter Termine zum Download (Gallusbote) (links anklicken) oder unten im Kalender (Wochenansicht wählen)

Zum Gottesdienst am Sonntag Estomihi (3. März 2019)

Der Gottesdienst am vergangene Sonntag Estomihi (nach Psalm 31,3: Sei mir eins starker Fels; 03.03.2019) enthielt eine Premiere. Pfarrer Gottfried Engele von der Tailfinger Peterskirche hatte, wie er verriet, wohl bereits Bestattungsfeiern in der Galluskirche, so dass dieser Sakralraum ihm keineswegs fremd war, aber dies war sein erster Sonntagsgottesdienst. Mit zunehmender Zusammenarbeit der Talganggemeinden wird der Kanzeltausch häufiger werden.

Nach dem Eingangslied „Tut mir auf die schöne Pforte“ (EG 166,1.2.4.6; von Benjamin Schmolck), dem liturgischen Gruß und Wochenspruch: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn“ (Lukas 18,31), betete die Gemeinde im Wechsel mit dem Liturgen Psalm 31 (EG 716), der dem Sonntag Estomihi auch den Namen gegeben hat und stimmte daraufhin die allsonntägliche Strophe an: „Meine Hoffnung und meine Freude“ (EG 676). Schriftlesung war das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37). „Herr dein Wort die edle Gabe“ (EG 198) von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (Strophe 1) und Christian Gregor (Strophe 2) sang die Gemeinde vor der Predigt.

Die Grundlage der Predigt bildete die Fortsetzung der Schriftlesung (Lukas 10, 38-42), die Geschichte von Maria und Marta, zwei Berühmtheiten aus dem Neuen Testament und Bibellesern und Gottesdienstbesuchern bekannt, wie Pfarrer Gottfried Engele meinte. Nach einem narrativen Einstieg, mit dem der Prediger seine Zuhörer in eine orientalische Gesellschaft zur Zeit Jesu versetzte und bemerkte, es handle sich um eine ärgerliche Geschichte und eine Herausforderung, unternahm er eine vierfache Annäherung: (1) Maria und Marta. Danach begegneten uns zwei Personen in ihrer Verschiedenheit. Marta biete eine großzügige Gastfreundschaft. Dass Maria Jesus zu Füßen sitze, zeige, was für ein herausragender Gast da sei, bei dem man ja durchaus etwas lernen könne. Jeder diene, so könnte man deuten, Gott mit der Gabe, die er habe. (2) Maria oder Marta. Sie werden nicht gleich gewichtet. Es gehe um eine Wahl. Die Geschichte stelle in eine Entscheidungssitutation. Entweder Jesus dienen oder Jesus dient uns; Dienst an Gott oder Gottes Dienst an uns. Man könnte deuten: Es geht um eine Entscheidung, wonach dann Maria richtig und Marta falsch liege. (3) Marta wir brauchen dich. In der Gemeinde seien wir doch dankbar für Ehrenamtliche. Ohne Marta geht es nicht. Wäre Marta nicht gewesen, so wäre Jesus auf der Straße. (4) Jesus ist da. An sich gehe es mehr am Rande um die beiden Schwestern. Die Welt drehe sich nicht um uns und die Gemeinde auch nicht. Wenn es so wäre, dann diente die Gemeinde nicht mehr Gott. Jesus sei der Mittelpunkt der Gemeinde. Jesus ist da. Das verändere die Prioritäten. So gewönnen wir einen neuen Blick auf unser Leben. Gott sei es, der uns dienen wolle. Jesus sei der Beweis für Gottes Liebe. Wir seien Gottes Geliebte. Jesus trete für uns ein, damit wir nicht zu kurz kommen.

Auf die Predigt folgte mit „Gott gab uns Atem“ (EG 432, 1-3; von Eckart Bücken) ein neues Lied. Nach Fürbitten und Vaterunser folgte das bekannte Lied Martin Luthers: „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“ (EG 193,1-3). Mit Abkündigungen, der Segensstrophe „Bewahre uns Gott“ (EG 171,4; von Eugen Eckert) und dem zugesprochenen Segen endete der Gottesdienst am Sonntag Estomihi.

Walter Rominger, Ebingen